Gegen den Ausverkauf der Stadt – Wir eröffnen sozialen Wohnraum!

Vor einigen Wochen haben wir ein leerstehendes Wohngebäude im Fridtjof-Nansen-Weg besetzt, um die Forderung nach einer Nutzung als sozialer Wohnraum in die Öffentlichkeit zu tragen. Die  Stadt Göttingen hat diese Besetzung nach einer Woche polizeilich räumen lassen. Sie hat gehofft, sich der politischen Auseinandersetzung auf diesem Wege gewaltsam entledigen zu können. Denn die Stadt will das Grundstück an einen privaten Investor verscherbeln, damit dieser es im Sinne seiner Profitinteressen verwerten kann.

Doch anders als die Stadt gehofft hat, ist der Konflikt nicht zu Ende, denn wir kommen wieder – und dieses Mal mit noch mehr Leuten. Wir erhalten unsere Forderungen aufrecht: Wir wollen, dass öffentliches Eigentum dauerhaft öffentliches Eigentum bleibt. Wir wollen, dass dieses als sozialer Wohnraum genutzt wird. Und wir wollen, dass Geflüchtete aus der Siekhöhe dort einziehen können, damit dieses Isolationslager endlich geschlossen werden kann.

Unser Ziel bleibt es, den unsozialen Plänen der Stadt einen Riegel vorzuschieben. Deshalb wollen wir am Donnerstag, 14. Juni, um 18 Uhr mit euch gemeinsam vom Neuen Rathaus zum Fridtjof-Nansen-Weg ziehen, um der Stadtverwaltung zu zeigen, wie man sozialen Wohnraum schafft.

Die Veranstaltung bei Facebook findet ihr hier: https://www.facebook.com/events/185376298837806/

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